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Von Hellsehen spricht man, wenn jemand behauptet, auf paranormalem Wege (nicht über die üblichen Sinne) Informationen zu erhalten, die sich auf einen bestimmten Gegenstand oder ein gleichzeitig ablaufendes physikalisches Ereignis in der Gegenwart beziehen. Im weiteren Sinne kann sich der behauptete Informationserwerb auch auf die Vergangenheit oder die Zukunft beziehen. Man spricht dann genauer von Retrokognition beziehungsweise Präkognition. Die Überprüfung von hellseherischen Fähigkeiten ist ein Teilgebiet der Parapsychologie. Die meisten Wissenschaftler bestreiten jedoch, dass es Beweise für solche Fähigkeiten gibt. Besonders strittig ist in diesem Zusammenhang die Präkognition. Viele Hellseher bieten ihre Dienste gegen Entgelt an. Kunden berichten häufig von der scheinbar hohen Treffsicherheit ihres Hellsehers. Diese Treffsicherheit kann jedoch überraschend einfach durch die Technik des Cold Reading erzielt werden. Bei dieser Technik, die z. B. auch von professionellen Zauberkünstlern angewendet wird, bringt man den Kunden dazu, Informationen über sich preiszugeben, ohne dass dieser es merkt. Eine zusätzliche Hilfestellung ist dann gegeben, wenn der Hellseher für die Mimik und Gestik seiner Mitmenschen überempfindlich ist. Die gleichen Techniken sind auch schon bei Kartenlegern, Handlesern, Astrologen und Traumdeutern beobachtet worden. Von einer angeblich hellseherisch befähigten Person sagt man auch, sie habe das „zweite Gesicht“. Zum Einsatz von „Hellsehern“ bei der Lösung von Verbrechen und die Auswirkungen auf die Massenmedien hat die Gewerkschaft der Polizei eine klare Stellungnahme abgegeben.[1]
Personen, die behaupteten, hellsehen zu können
Siehe auch
Einzelnachweise
Literatur
Weblinks
Wikiquote: Hellsehen – Zitate
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